Wolkenstürmer trug dazu bei, Drachen in Deutschland bekannt zu machen

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Als die Schwester von Jürgen Lienau in den USA studierte, besuchte er dort einen Drachenladen in New York. So etwas kann ich in Deutschland auch, meinte der Wolkenstürmer-Gründer, öffnete prompt in Hamburg die Tore zu seinem ersten Laden in der Hansastraße und begann damit, sein weltweites Netzwerk zu den Drachenbauern zu spinnen. Nachdem er sich zweimal auf einer Wiese in Altengamme mit Drachenfreunden wie Peter Malinski und Till Krapp getroffen hatte, wuchs die Idee von Drachenfesten an der Küste.

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Bobby Stanfield mit seinem Boxkite „Timmendorf“ in den 90ern

In List und danach in Wenningstedt auf Sylt fanden dann Mitte der 80er-Jahre die ersten Drachenfeste statt, die so viel Aufsehen erregten, dass Kurdirektor Volker Popp, als er nach Damp wechselte, das Drachenfest mit an die Ostsee nahm, wo es 10 Jahre lang stattfand. Hinzu kamen die Feste in Timmendorfer Strand sowie auf Fehmarn und das Neujahrsfliegen in Travemünde. Dazu lud ­Wolkenstürmer bekannte Drachenflieger aus der ganzen Welt ein, die für einen bunten Himmel voller faszinierender Kreationen und den Beginn der Faszination für Drachen in Deutschland sorgten.


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