So steuern Christoph Fokken und Carsten Gutgesell die Spiderkites-Schmiede

Kaffeesieren – gehört zum Tagesablauf des Gründers und Chefkonstrukteurs. So ist das im beschaulichen Städtchen Norden unweit der ostfriesischen Nordseeküste, wo Christoph Fokken sein Atelier hat. Kompagnon Carsten Gutgesell kommt aus der Hansestadt Hamburg und stellt die kaufmännischen Weichen des Unternehmens. Beide treffe ich in der Norder Kaffeemanufaktur zu einem ausgiebigen Gespräch.

Im Jahr 2006 kam Spiderkites als Premiummarke in den Handel, erfahre ich auf meine erste Frage. Gerade hatte sich Fokken selbstständig gemacht, um eigene Ideen umzusetzen und bei verschiedenen Herstellern zu lizensieren. „Einige waren aus kaufmännischer Sicht nicht attraktiv“, erklärt er, „aber sie waren spannend und ich wollte die Drachen realisieren.“ So entstand auch der Kirk, ein Kampfdrachen mit Bezug zum Buch und späteren Film Drachenläufer (The Kite Runner), dessen Verkauf im ersten Jahr vierstellige Zahlen schrieb und der bis heute angeboten wird. Weitere Modelle mit hochwertigen Materialien machten das Angebot rund. Aber es gab auch bewusst immer wieder Drachen, die von der Marktakzeptanz her ein Experiment waren, man denke etwa an die vierleinige Smithi oder die Mono. Die Lycos kam von der Szene in den Markt, als die Speedkiter sich formierten und die Frage aufkam, was mit Matten alles möglich wäre. „Hier bieten wir über den Shop auch Custom-Versionen an, mit edlem Tuch und per Colorizer selbst erstellter Farbgebung“, so Gutgesell, „dadurch ergibt sich ein sehr direkter Kontakt, und den schätzen die Kunden auch.“

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 02/2018 von KITE & friends lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen