Flxride-Landkite-Ski im Test

aufmacher

Nachdem wir die Flxride-Ski kurz beim Kitelandboarding-Finale in Tating antesten konnten, waren wir brennend daran interessiert, einen ausführlichen Test für Euch durchführen zu können und die neuen Landkite-Geräte auf Herz und Nieren zu prüfen.

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Der kompakte und leicht gebaute Landski

Schon beim Auspacken der Ski ist zu erkennen, wie gut und aufwändig sie verarbeitet sind. Da sie komplett in Handarbeit hergestellt werden, wird auf jedes Detail genau geachtet. Es gibt die Ski in drei unterschiedlichen Härtegraden für verschiedene Fahrergewichte. Unsere Testski wählten wir im mittleren Härtegrad, der somit vom Flex perfekt auf Junior-Rider Pascal Schmidt abgestimmt war. Doch auch sein Vater und Autor Meik Schmidt konnte sie mit über 100 Kilogramm Gewicht noch gut fahren.

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Die Aufnahmen sind für 8-Zoll-Bereifung optimiert

Eingewöhnung
Für uns als erfahrene Landkiter, aber eben nicht Skifahrer, lag die Vermutung nahe, dass es sehr schwer werden könnte, uns auf die Landski einzustellen und an sie zu gewöhnen. Also rein in die Skistiefel! Und schnell wurden wir eines Besseren belehrt: Wer seinen Kite beherrscht, fährt auch schon bald mit dem Flxride-Ski. Durch dessen Konstruktion werden die Landungen nach Sprüngen butterweich aufgefangen. Der Absprung differiert zwar gegenüber dem Landboard, ist aber ebenfalls einfach zu beherrschen. Durch den guten Flex der Ski hat man einen sehr guten Pop.

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Fast filigran wirken die auf Leichtgewicht und Federkomfort optimierten Radaufnahmen

Und Action!
Im Vergleich zum Mountainboard ist das Höhelaufen viel einfacher, denn durch das Ankanten haben die Reifen auf der Wiese und auch auf dem Strand viel mehr Grip. So wird es zum Kinderspiel, die Zugkraft des Kites auf den Boden zu bringen.

Kurven wird man am Anfang mit Umsetzen der Ski fahren, aber auch Transitionssprünge gehen, wenn man sie bereits auf dem Landboard beherrscht. Selbst das Carven mit einer Powerhalse ist mit etwas Übung zu bewältigen. Tricks wie Rotationen und Grabs stellen für einen geübten Fahrer keinerlei Probleme dar. Doch wenn man kein Skifahrer oder schon lange nicht mehr gefahren ist, spürt man danach die Muskeln in den Oberschenkeln und im Bauch – auch die, von denen man vorher gar nicht wusste, dass es sie gibt …

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Guter Grip beim Ankanten auf jedem Untergrund

Finish
Betrachtet man die Ski im Detail, fällt die technisch hochwertige, sauber ausgeführte Verarbeitung auf. Hohe Fertigungsqualität ist in unseren Augen deutlich sinnvoll, wenn man den computeroptimierten Kraftfluss im Composite-Deck betrachtet. Die Bindungen sind mit Rosettenunterlegscheiben an den Ski befestigt und ebenfalls flexibel, was auch dem Flex zugute kommt. Sie sind universell ohne Werkzeug von etwa Schuhgröße 35 bis 48 einzustellen.

Ausgestattet sind die Ski mit MBS-T3-Reifen, die durch ihr seitliches Profil bestens geeignet sind. Das Profil gräbt sich regelrecht in die Wiese und man kann ohne Probleme ankanten.