Ein neuer Teamkite von HQ

Die in Rastede ansässige Drachenschmiede HQ-Kites brachte im Sommer dieses Jahres mit dem Fellow einen Kite auf den Markt, der sich ganz bewusst nicht am Mainstream orientiert. Stattdessen ist dieser bereits auf den ersten Blick konservativ wirkende Drachen dazu angetan, Teampiloten ein verlässliches und günstiges Trainings- und Arbeitsgerät an die Hand zu geben. War dieses Ziel früher nur extrem hochpreisigen Modellen vorbehalten, beschreitet die französische Manufaktur L’Atelier mit dem Avatar diesen Weg bereits seit knapp zwei Jahren. Nun folgt HQ ambitioniert mit dem Fellow.

Der Fellow wirkt auf den ersten Blick, als sei er den 90ern entsprungen, den goldenen Tagen des Lenkdrachenfliegens: Eine nur minimal profilierte, mit Dacron eingefasste Leitkante, kerzengerade Kappnähte, welche die zwölf Paneele des aus dem Polyestertuch Icarex gefertigten Segels verbinden, und insgesamt ein markantes, aber absolut schnörkelloses Segeldesign erinnern an die Klassiker vergangener Tage. Ebenso wie diese weist der aktuelle HQ-Drachen mächtige, schaufelartige Winglets auf. Im Gespräch mit KITE & friends spricht Matthias Franke, der Designer des Fellow sowie zahlreicher anderer HQ-Kites, von „gewolltem Konservativismus“. Da stellt sich uns natürlich sogleich die Frage, ob es sich hierbei um schlichtes Festhalten an und Wiederaufleben-Lassen von vergangenen Zeiten oder um einen Wertkonservativismus handelt, der Bewährtes aus der Vergangenheit wieder ins Bewusstsein rückt.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 01/2020 von KITE & friends lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen