Die Qualitäten der Klassiker: der Double Roller

Dass es immer wieder einen Leckerbissen im Einleiner-Segment von Spiderkites gibt, zeigt, dass sich die Marke als Anbieter aller Bereiche des Drachenfliegens versteht. So wurde von Konstrukteur Christoph Fokken mit dem Double Roller ein Modell realisiert, welches sich sowohl an den Pearson Roller von Jilly Pelham als auch den Dopero von Ralf Beutnagel anlehnt und von beiden Konstruktionen Elemente übernimmt. Dazu werden Details aber auch auf eigene Art gelöst.

Der Zusammenbau des Double Roller ist unproblematisch. Die Längsstäbe befinden sich bereits ungemufft in ihren Stabtaschen, also nur noch zusammenstecken und die Stabtasche mit Klettband verschließen. Eine Besonderheit wird deutlich, als ich am Stabende einen sogenannten Pilzpuffer entdecke. Eine sehr schöne Detaillösung, da hierdurch der Durchmesser des Stabs erhalten bleibt, wodurch die Tasche kleiner ausfallen kann als bei auftragenden Kappen. Als Querstäbe werden jeweils drei Sky-Shark-P400-Stäbe verwendet – eine schon sehr edle Stabwahl. Bei geringem Gewicht sind diese sehr stabil und haltbar. Sky Shark wird überwiegend beim Bau von Lenkdrachen eingesetzt, ist aber auch hier sinnvoll, da es ein sehr stabiles Gerüst für den Flug bildet, gerade auch bei wechselhaftem Wind. Die Stäbe stecken Böen mit einer wesentlich geringeren Verformung weg als „normale“ Kohlefaser. Sobald die Querstäbe in ihre Stabtaschen geschoben und an den Kreuzungspunkten mit einer Schlaufe fixiert sind, können die Stabendkappen aufgesteckt werden. Diese sitzen relativ lose, sodass es beim Aufbau schon einmal passieren kann, dass sie wieder abfallen. Mit einem Helfer ist das aber kein Problem und auch allein ist es zu bewältigen. Am Ende beide Querstäbe noch ein wenig vorspannen, dann kann es losgehen.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 04/2018 von KITE & friends lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen