Buggys auf Flugzeug-Terrain

Manch Norddeutscher denkt beim Thema Flugplatzrennen allzu leicht an das Werner-Rennen in Hartenholm. Hier geht es aber etwa 70 Kilometer nördlicher auf die Fläche des Airports Kiel. Ende März findet dort ein Probefahren der GPA mit Kitebuggys statt – also ohne viel Motorenlärm und Bölkstoff. Dafür ganz offiziell angemeldet und vom Sicherheitschef begleitet.

„Da auf unseren derzeitigen Fahrgebieten einige Veranstaltungen nicht mehr durchführbar sind, suchen wir nach neuen Flächen“, erklärt GPA-Präsident Jens Ball. Und dabei scheut man beim Verein der Buggyfahrer keinesfalls davor zurück, unkonventionelle Wege zu gehen. Die Idee vom Kieler Mitglied Andreas Burmester führte die Windsportler direkt auf den Airport. Jetzt konnte ein Testevent durchgeführt werden. Das Brisante: Alles musste bei laufendem Betrieb passieren und es galt, genügend Abstand von der asphaltierten Start- und Landebahn sowie den Zuwegen zu halten, damit die Motormaschinen ungestört fliegen konnten. Auch Fallschirmspringer nutzen den Flughafen rege; daher wurde auch weit genug von deren Landeplatz entfernt gefahren. Natürlich galten die üblichen Regattaregeln, sodass die für die Sicherheit Verantwortlichen ein sofortiges Fahrverbot anordnen und damit die Buggys zum Stillstand und die Kites zu Boden bringen konnten.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 03/2019 von KITE & friends lesen. Diese können Sie im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen